Warum anfangen, wenn ich nicht aufhören will. Wo aufhören, wenn ich nie angefangen habe. Warum glauben, wenn es keinen Sinn gibt. Warum kämpfen, wenn keine Hoffnungsschimmer im Himmel sind. Warum reden, wenn es nichts mehr zu sagen gibt. Warum stark sein, wenn die Tränen laufen. Warum bleiben, wenn ich gar nicht sein will. Warum aufstehen, wenn der Druck mich zu Boden zwingt. Warum fühlen, wenn die Leere mich erdrückt. Warum schweigen, wenn die Stille schreit.
Wohin rennen, wenn man gefangen ist. Wohin gehen, wenn die Stimmen kommen, wenn sie schreien, dich drängen, dich fangen, dich zerstören. Dich nicht loslassen, dich nicht gehen lassen. Was machen, wenn du am Boden liegst, gefangen im eigenen Körper, der weder Kraft noch Wille hat, wieder aufzustehen und weiter zu kämpfen. Wie soll man das Leben genießen, wenn der Sprung von den Klippen einen Schritt entfernt ist. Zurück, zurück zu den Stimmen, dich dich ebenso in die Knie zwingen. Sterben wirst du so oder so, denn gefallen bist du schon längst.
Meine Träume sind zerplatzt wie Seifenblasen. Gedanken Sandburgen am Meer, fortgespült mit Wasser, salzigen Tränen der Erde. Hoffnung gebaut aus Staub, verweht vom Wind. Probleme für´s Leben zu groß, für´s Sterben zu klein. Für was noch kämpfen, wenn man die Sonne am Horizont untergehen sehen kann.
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